Parkplatz Gymnasium St. Bernhard, Willich-Schiefbahn

Zeitraum
seit 2023

Die Stadt Willich plant die Befestigung und Umgestaltung des öffentlichen Parkplatzes am Gymnasium St. Bernhard in Willich-Schiefbahn.

In der Ausarbeitung der Vorzugsvariante wird eine geometrische Anpassung der 87 Parkstände inkl. kontrollierter Zu- und Ausfahrt sowie eine Separierung des Buslinienverkehrs geplant. Ebenso umfasst die Planung die Herstellung von neuen Parkständen für Fahrräder und Motorräder.

Eine Besonderheit stellt die neue Bushaltestelle im Wendebereich, kopfseitig des Parkplatzes, dar. Diese wird mit einem taktilen Leitsystem zum Zugangsbereich der Schule verbunden und längsseitig mit einer Sitzmauer ausgestattet. An der südlich bestehenden Bushaltestelle wird der Wartebereich neu organisiert und mit neuem Buswartehaus und einer Sitzmauer ausgestattet.

Die Entwässerung der gesamten Parkfläche wird an das öffentliche Kanalnetz angeschlossen.

Die Ausführung der Baumaßnahme wird außerhalb der Schulzeiten in den Sommerferien stattfinden.

Durchgeführte Leistungen

  • Projektleitung
  • Ingenieurbauwerke § 42 HOAI, Lph 1-7, HZ III
  • Verkehrsanlagen § 47 HOAI, Lph 1-7, HZ III
  • SiGeKo-Leistungen
  • Bauvermessung Lph 1-5

 

Eckdaten zum Projekt

  • Asphaltbau ca. 2.750,00 m²
  • Pflasterflächen ca. 1.550,00 m²
  • Sitzmauer ca. 110,00 m
  • Hecken ca. 160,00 m
  • Grünflächen ca. 2.250,00 m²
  • Kanalleitungen ca. 200,00 m

Weitere Projekte

🌿Vier Jahre naturnahe Entwicklung am Dickelsbach 🌿

Im Juni 2021 wurde der naturnahe Umbau des Dickelsbachs in Duisburg-Wedau abgeschlossen, ein Projekt, das wir mit großer Leidenschaft geplant und während der Bauphase begleitet haben.

Im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR wurde ein vormals naturferner und strukturarmer Bachabschnitt auf rund 800 Metern Länge ökologisch aufgewertet. Ziel war es, dem Gewässer wieder Raum für eine eigendynamische Entwicklung zu geben und heute, vier Jahre später, zeigt sich: Der Dickelsbach ist auf dem besten Weg dorthin.

Die natürliche Sukzession schreitet sichtbar voran, typische Gewässervegetation etabliert sich, und das Bachbett wandelt sich zunehmend zu einem lebendigen, ökologisch wertvollen Lebensraum. Ein tolles Beispiel dafür, wie naturnahe Planung und gezielte Bauausführung zur Renaturierung unserer Gewässer beitragen können und wie sich Geduld in der ökologischen Entwicklung auszahlt.

Hochwasserschutzspundwand Bocholter Aa Eisenhütte

Der Kreis Borken setzt die Sanierung der Hochwasserschutzwand an der Bocholter Aa im Bereich der Eisenhütte fort. Die bestehende Spundwand wurde während Bauarbeiten an der angrenzenden Straßenbrücke in Teilen beschädigt. Der betroffene Abschnitt wurde bereits erneuert.

Nun folgt die Instandsetzung des verbleibenden Abschnitts durch einen Ersatzneubau. Dazu wird eine vorgelagerte Spundwand mit einem Stahlbetonholm errichtet, die die bestehende Uferwand ersetzt. Diese Maßnahme dient der langfristigen Sicherung des Hochwasserschutzes und der Stabilität der Uferbefestigung.

Starkregenkonzept für die Stadt Wassenberg

Das Stadtgebiet der Stadt Wassenberg ist von einem ausgeprägten Höhenunterschied mit dem Rurtal im Westen und dem Höhenzug östlich der Kernstadt Wassenbergs gekennzeichnet. Da sich dieser Höhenunterschied auch in den besiedelten Bereichen Wassenbergs zeigt, besteht ein nicht unerhebliches Risiko für starkregenbedingte Schäden an Gebäuden und Infrastruktur sowie für die Gefährdung der menschlichen Gesundheit.

Die Stadt Wassenberg beabsichtigt daher die Erstellung eines Starkregenrisikomanagementkonzepts nach Maßgabe der NRW-Arbeitshilfe „Kommunales Starkregenrisikomanagement“ mit den Bestandteilen der Gefährdungsbeurteilung, der Risikoanalyse sowie eines Handlungskonzepts zum Starkregenrisikomanagement.