Der Lippeverband verfolgt entsprechend der Vorgaben des Lippeauenprogramms die Verlegung der Lippemündung in den Rhein, die Aktivierung der Aue und die Herstellung eines breiteren, strukturreicheren und unbefestigten Gerinnes. Dies wird durch zwei Sohlgleiten mit möglichst großer Strukturvielfalt erreicht. Zielsetzungen sind:
Eckdaten Bauwerk 1:
Eckdaten Bauwerk 2:
Im Juni 2021 wurde der naturnahe Umbau des Dickelsbachs in Duisburg-Wedau abgeschlossen, ein Projekt, das wir mit großer Leidenschaft geplant und während der Bauphase begleitet haben.
Im Auftrag der Wirtschaftsbetriebe Duisburg – AöR wurde ein vormals naturferner und strukturarmer Bachabschnitt auf rund 800 Metern Länge ökologisch aufgewertet. Ziel war es, dem Gewässer wieder Raum für eine eigendynamische Entwicklung zu geben und heute, vier Jahre später, zeigt sich: Der Dickelsbach ist auf dem besten Weg dorthin.
Die natürliche Sukzession schreitet sichtbar voran, typische Gewässervegetation etabliert sich, und das Bachbett wandelt sich zunehmend zu einem lebendigen, ökologisch wertvollen Lebensraum. Ein tolles Beispiel dafür, wie naturnahe Planung und gezielte Bauausführung zur Renaturierung unserer Gewässer beitragen können und wie sich Geduld in der ökologischen Entwicklung auszahlt.
Die Gemeinde Waldfeucht realisierte die Erschließung für das Bebauungsplan-Gebiet Nr. 57 „Erweiterung Gewerbegebiet Haaren“. Die hierfür erforderlichen Erschließungsarbeiten umfassten im Wesentlichen den Erd-, Kanal-, Straßen-, Versorgungsleitungs- und Zaunbau.
Planung und Bau eines Regenrückhaltebeckens für die Stadt Übach-Palenberg im Ortsteil Scherpenseel. Der Rückhalteraum erstreckt sich über die deutsch-niederländische Staatsgrenze hinaus und ist eine Teilmaßnahme des Starkregenvorsorgekonzepts von Scherpenseel. Das Bauwerk besteht aus zwei hintereinander geschalteten Erdbecken mit einem Speichervolumen von 2.600 m³. Es werden Hangabflüsse aus einem Einzugsgebiet von knapp 16 ha aufgefangen und zurückgehalten. Durch eine intelligente, funkgesteuerte E-MSR-Technik erfolgt die Beckensteuerung automatisiert in Abhängigkeit der Kanalauslastung im Ortskern.
Die Planung und der Bau des Rückhaltebeckens erfolgten in enger und vertrauensvoller Zusammenarbeit aller Beteiligten auf deutscher und niederländischer Seite.